Fitness: Begriffserläuterung, Geschichte und Formen des Fitnesstrainings

Fitness: Begriffserläuterung, Geschichte und Formen des FitnesstrainingsFitness beschreibt einen Zustand körperlichen und geistigen Wohlbefindens sowie das Vermögen, im Alltag belastbar und leistungsfähig zu sein. Fitness kann zum einen die Kraft und zum anderen die Ausdauer bzw. Kondition meinen.

Begriffserläuterung

Seit dem Ende des 20. Jh. hat sich die Deutung des Fitnessbegriffs immer mehr in den Bereich der kommerziellen Fitnessstudios verlagert, hin zu modernen Trainingsformen wie beispielsweise dem Spinning. Eine gute körperliche und geistige Fitness wird von der Mehrzahl der Menschen als ein erstrebenswerter Zustand angesehen.

Geschichte der Fitnessbewegung

Mann trainiert im FitnessstudioDie Wurzeln der Fitnessbewegung liegen im 19. Jahrhundert. Damals begannen Menschen wie der berühmt gewordene Turnvater Jahn, der zunehmenden Industrialisierung und den einhergehenden „unbiologischen“ Arbeitsformen gezieltes Ausgleichstraining an der frischen Luft entgegenzusetzen.

Erste Heimturngeräte entstanden, beispielsweise von August Sandow oder J.P. Müller. Vor allem in Sanatorien wurden Ruder- und Fahrradgeräte bereitgestellt.

Doch erst ab den 80er Jahren kam die Fitnessbewegung in ihrer heutigen Form auf und wurde, vor allem in den USA, durch Prominente wie Arnold Schwarzenegger oder Jane Fonda stetig angefeuert.

Formen des Fitnesstrainings

Eine grobe Einteilung kann zwischen Krafttraining und Konditionstraining vorgenommen werden.

Krafttraining kann einerseits der Verfolgung von Schönheitsidealen, andererseits aber auch der Prävention oder Bekämpfung von beispielsweise Rückenschmerzen oder auch der Rehabilitation nach orthopädischen Verletzungen dienen.

Das Konditionstraining zielt vor allem auf die körperlichen Fettdepots und das Herz-Kreislauf-System. Es kann in diesem Sinne der Gewichtsreduzierung und der Vorbeugung von Volkskrankheiten wie Herzinfarkt oder Schlaganfall dienen.

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